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                                Das aktuelle Promofoto zeigt die Band in einer eindrucksvollen Unterwasseraufnahme. Um eine solche Aufnahme professionell hin zu bekommen, benötigt es normalerweise unzählige Versuche und am Ende natürlich die Hilfe von Doktor Photoshop, um einen adäquaten Look hin zu bekommen. Auch hier spielen ALESTORM in ihrer eigenen Liga, denn das Foto wurde tatsächlich nicht mon- tiert, sondern als einziger Take geschossen. Dabei musste die Band im Januar in einen eiskalten Swimmingpool eintauchen, was nicht jedem Musiker so 100prozentig geschmeckt zu haben scheint. “Wenn du ganz genau hinsiehst, kannst du erkennen, wie sich unser Gitarrist Mate gerade wegen der Kälte und dem Eintauchen ins Wasser einscheißt - sein Gesichtsausdruck ist einfach unbezahl- bar!” lacht Christopher.
In der Vergangenheit haben ALESTORM ihre Album in Lübeck auf- genommen. Doch da es im Januar gewöhnlich recht ungemütlich in Norddeutschland sein kann, ist man diesmal dem Producer Lasse Lammert nach Orlando in die USA gefolgt, um im tropischen Sonnenschein Floridas aufzunehmen. “Das war definitiv die beste Entscheidung aller Zeiten! Am Ende war es das erste Album, bei
dem ich am Ende nicht ernsthaft krank wegen der Kälte bei den Vocal-Aufnahmen geworden bin. Es war eine großartige Zeit, in der Wärme abzuhängen, aufzunehmen und all die verrückten Dinge zu genießen, die Orlando zu bieten hat!” freut sich Christopher.
Herausgekommen ist dabei mit “No Grave But The Sea” das beste Album der Bandgeschichte, das nach dem Geschmack des Front- manns einen ganz klaren Tophit hat: “‘Fucked With An Ancor’ ist ganz klar der herausragende Song des Albums! Es wird ein Megahit werden und wir spielen die Nummer bis zum Ende aller Tage! Die pure Dummheit dieser Nummer wird die Leute schlichtweg um- hauen, wenn sie sie zum ersten mal hören!”
Rechnet man die Battleheart-Ära mit ein, so feiern ALESTORM in zwei Jahren ihren 15. Geburtstag. Eine richtig lange Zeit für eine Band. Das weiß auch Christopher zu schätzen: “Wow - die Battleheart-Ära. Die rechnet sonst niemand mit ein, selbst ich ver- suche diese Periode manchmal zu vergessen. Wir hätten niemals gedacht, dass wir es einmal so weit bringen könnten. Wir waren damals schon froh, dass wir ein paar Demos veröffentlichen und
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